AGBs Wauzeit

§ 1 Geltungsbereich

1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Betreuungsverträge zwischen Wauzeit (im Folgenden „Gassiservice“) und dem Kunden. Die Firma Wauzeit ist durch diese Bestimmungen weder berechtigt, noch verpflichtet.

§ 2 Leistungen

1. Gassiservice ist verpflichtet (außer im Urlaub / wegen Krankheit oder bei familiären Notfällen), den Hund des Kunden für den vom Kunden gebuchten Betreuungszeitraum in Obhut zu nehmen.

2. Der Hund des Kunden wird an den gebuchten Tagen zur vereinbarten Zeit aus der Wohnung des Kunden oder bei der Arbeitsstätte des Kunden abgeholt und zurückgebracht.

3. Die Betreuung der Hunde erfolgt unter Beachtung der TierschHundeV NRW, des LHundG NRW und des TierschG. Gassiservice wendet bei der Betreuung der ihm anvertrauten Hunde großtmögliche Sorgfalt an, der Umgang mit den Tieren ist stets fair und freundlich.

4. Im Falle von Unwetter, Sturm, Starkregen oder Ereignissen von denen eine Gefahr ausgehen muss, oder was den weiteren Service unzumutbar macht, ist Gassiservice berechtigt den Service (den Spaziergang) abzubrechen. Der Service wird dem Kunden voll in Rechnung gestellt.

5. An den Feiertagen (NRW) findet kein Service statt und diese Tage werden dem Kunden nicht in Rechnung gestellt.

§ 3 Betreuungsvoraussetzungen

1. Der Kunde versichert, dass sein Hund *haftpflichtversichert und regelmäßig geimpft ist *sozialverträglich ist *keine besonderen Verhaltensauffälligkeiten, welche über die im Vertrag genannten hinausgehen, aufweist *mit keinen nicht im Vertrag genannten Auflagen (Maulkorb-/ Leinenpflicht etc.) belegt ist *keine ansteckenden Krankheiten oder Parasiten hat *regelmäßig entwurmt wird oder eine Kotuntersuchung vorgenommen wurde*. Darüber hinaus versichert der Kunde, dass seine Angaben zum Gesundheitsstatus und zum Verhalten des Hundes im Aufnahmebogen vollständig und richtig sind.

2. Der Kunde versichert und belegt, dass eine Grundimmunisierung über folgende Krankheiten vorhanden ist: Staupe, Leptospirose, Parvovirose, Hepatitis, Tollwut, Zwingerhusten.

3. Der Kunde legt bei Beauftragung von Gassiservice sowie auf Verlangen auch in der Folgezeit einen gültigen EU-Heimtierausweis mit den

entsprechenden Impfnachweisen und einen Nachweis für eine ausreichende Tierhalterhaftpflichtversicherung vor.

4. Der Kunde ist verpflichtet, den Hund stets mit einem passenden und ausbruchssicheren, stabilen Halsband oder Geschirr nebst Leine abzugeben, bzw. bei Abholung des Hundes dies bereit zu halten. Gassiservice ist berechtigt, bei Verstoß gegen diese Verpflichtung auf Kosten des Kunden Ersatz zu beschaffen.

5. Gassiservice kann die Betreuung kranker Hunde verweigern, sofern dies aus tierschutzrechtlichen Gründen geboten ist.

6. Unkastrierte Hündinnen sind während der Läufigkeit grundsätzlich von der Betreuung ausgeschlossen, es sei denn, es wird im Einzelfall etwas anderes vereinbart.

7. Gassiservice behält sich vor, den Service nach eigenem Ermessen abzubrechen, zum Beispiel wenn ein Hund deutliche Probleme zeigt, sich offensichtlich der körperliche Zustand verschlechtert, oder sich während der Betreuungszeit verletzt hat. Abgebrochene Betreuungszeiten werden nicht rückerstattet.

8. Der Kunde verpflichtet sich, seinen in die Obhut von Gassiservice gegebenen Hund abzuholen, wenn dieser erkrankt oder Aggressions- oder Angstverhalten zeigt, was eine weitere gefahrlose Betreuung unmöglich macht.

9. Allergien und Unverträglichkeiten des Hundes sind unverzüglich gegenüber Gassiservice anzuzeigen.

10. Der Kunde willigt ein, dass die Betreuungsperson Futter zur positiven Verstärkung einsetzen darf. Individuelle Futterwünsche sowie Allergien und Unverträglichkeiten sind im Betreuungsvertrag festzuhalten.

§ 4 Vertragsdauer und Kündigung

1. Der Betreuungsvertrag kommt mit Unterzeichnung beider Vertragspartner zustande.

2. Der Betreuungsvertrag läuft solange, bis einer der Vertragspartner in Textform (E-Mail oder Brief) kündigt.

3. Der Kunde kann einzelne Gassi-Tage oder ein festes Gassi-Monatsabo buchen.

4. Der Kunde ist berechtigt, den Betreuungsvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende eines Monats zu kündigen. Beim Monatsabo verlängert sich der Vertrag bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist um einen Monat.

5. Gassiservice ist berechtigt, den Betreuungsvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende eines Monats zu kündigen.

6. Gassiservice darf eine Kündigung mit sofortiger Wirkung aussprechen, wenn der Kunde gegen die gültigen AGB´s verstößt, oder eine weitere Betreuung des Hundes unzumutbar ist.

7. Der Kunde ist bei einem Umzug außerhalb der Einsatzgebiete (Köln Esch, Köln Pesch und Köln Auweiler) von Gassiservice zu einer sofortigen Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist berechtigt.

8. Bei mangelhaft sozialisierten Hunden kann Gassiservice die Betreuung bis 24 Stunden vor dem jeweils nächsten Termin kündigen, ohne dass der Kunde diesbezüglich Schadenersatzansprüche gegen Gassiservice stellen kann.

§ 5 Zahlungsmodalitäten, Fälligkeit, Verzug

1. Die Vergütung für die vereinbarten Leistungen ist im Voraus fällig. Bei Überweisungen ist der Name des Hundes und der entsprechende Zeitraum für den die Zahlung gilt, als Verwendungszweck anzugeben. Es wird empfohlen einen Dauerauftrag einzurichten.

2. Mit der Pauschale im Rahmen des Service (Gassiservice) sind etwaige weitere Zahlungen, insbesondere Zahlungen für individuelle Sonderleistungen (z.B. Tierarzt, Einzeltraining) nicht abgegolten. Diese werden entsprechend gesondert berechnet.

3. Der Kunde kann vereinbarte Termine bis spätestens 4 Wochen vor dem Termin kostenfrei stornieren. Bei verspäteten Absagen wird die volle Gebühr fällig.

4. Bei einem Zahlungsverzug ist Gassiservice berechtigt, die Betreuung des Hundes zu verweigern.

§ 6 Tierarzt

1. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass Gassiservice im Notfall einen Tierarzt eigener Wahl konsultiert. Gassiservice beurteilt die Frage, ob es sich um einen Notfall handelt, nach pflichtgemäßen Ermessen. Ein Notfall ist demnach nur anzunehmen, wenn eine vorherige Rücksprache mit dem Kunden bzw. dem Haustierarzt nicht möglich ist.

2. Behandlungen des Hundes erfolgen auf Kosten des Kunden. Dieser hat Gassiservice von den Behandlungskosten auch dann freizustellen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass es sich nicht um einen Notfall handelte, die Betreuungsperson ihr Ermessen im Voraus jedoch ordnungsgemäß ausgeübt hat. Die Behandlungskosten sind noch am selben Tag zu ersetzen.

§ 7 Urlaubsvertretung

1. Gassiservice teilt beabsichtigte Urlaube oder Seminare / Fortbildungen mindestens 3 Wochen im Voraus mit.

2. Für die angekündigten Tage steht der Service (Gassiservice) nicht zur Verfügung und es findet kein Service statt.

3. Die Tage an denen kein Service stattfindet, werden dem Kunden nicht in Rechnung gestellt.

§ 8 Haftung

1. Gassiservice versichert, über eine Tierhüterhaftpflichtversicherung zu verfügen.

2. Während der Betreuung durch Gassiservice bleibt der Kunde (Hundehalter) Eigentümer des Hundes im Sinne von § 833 BGB (Tierhaltergefährdungshaftung). Der Kunde versichert ausdrücklich, dass für seinen Hund eine gültige Haftpflichtversicherung besteht.

3. Für Schäden, welche der Hund im Rahmen der Betreuung Dritten gegenüber verursacht, übernimmt Gassiservice keine Haftung, es sei denn, diese sind auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von Gassiservice zurück zu führen.

4. Für den Verlust von Haustür- oder Wohnungsschlüsseln, welche Gassiservice durch den Kunden überlassen werden, wird keine Haftung

übernommen, es sei denn Gassivervice handelt vorsätzlich oder grob fahrlässig. Für eigene Gegenstände des Kunden (z.B. Halsband, Leine, Geschirr oder Ähnliches) übernimmt Gassiservice keine Haftung, es sei denn Gassiservice handelt vorsätzlich oder grob fahrlässig.

5. Der Kunde ist verpflichtet, alle Schäden ( Sach- und Personenschäden), welche der Hund im Rahmen der Betreuung verursacht, zu ersetzen. Hierzu gehören auch Sach- und Personenschäden von Gassiservice. Ausgenommen sind Schäden, welche auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten der verantwortlichen Betreuungsperson zurück zu führen sind.

6. Gassiservice haftet gegenüber dem Kunden für alle Schäden, welche auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten der Betreuungsperson zurück zu führen sind. Eine weitergehende Haftung besteht nicht. Dies Gilt auch für das Entweichen des zu betreuenden Hundes, ein GPS-Tracker wird empfohlen. Insbesondere haftet Gassiservice nicht bei Parasitenbefall (Zecken, Flöhe etc.).

§ 9 Kundendaten / Film- und Fotoaufnahmen

1. Gassiservice ist berechtigt, während der Betreuung der Tiere Fotos und Videos des Hundes zu fertigen und diese zu Werbezwecken zu

veröffentlichen, es sei denn, der Kunde hat diesem ausdrücklich widersprochen. Der Widerspruch ist jederzeit, auch nachträglich, möglich.

2. Alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses anfallenden personenbezogenen Daten des Kunden werden von Gassiservice ausschließlich zur Durchführung des Betreuungsvertrags (Art. 6 Absatz 1 lit. DSGVO) erhoben, verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

3. Die personenbezogenen Daten des Kunden werden gelöscht, wenn die Zwecke für die Gassiservice die Daten verarbeitet entfallen, sämtliche gegenseitigen Ansprüche erfüllt sind und keine gesetzlichen Rechtfertigungsgründe (z.B. steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen, Sicherstellung rechtlicher Ansprüche) mehr bestehen.

§ 10 Sonstiges

1. Gassiservice ist zur Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen berechtigt, solange wesentliche Regelungen des Vertrags (z.B. Art und Umfang der Leistungen, Kündigungsfristen) nicht berührt werden. Gassiservice teilt dem Kunden eine Änderung der Geschäftsbedingungen mindestens 4 Wochen im Voraus mit. Der Kunde ist berechtigt, den Betreuungsvertrag fristlos zum Wirksamwerden der Änderungen zu kündigen. Kündigt der Kunde nicht, werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert und zu dem in der Mitteilung genannten Zeitpunkt wirksam.

2. Sollten einzelne Klauseln dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, so bleiben die restlichen Bestimmungen davon unberührt und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als solche wirksam. Im Falle der Unwirksamkeit einzelner Klauseln oder für nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen benannte Bestimmungen, gelten die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.